Seminarpaket Strafrecht: 2 x 7,5 Stunden
Düsseldorf | Donnerstag, 10. Juni 2027, 09:00 Uhr bis Freitag, 11. Juni 2027, 18:00 Uhr (15 Vortragsstunden)
Veranstaltungs-Nr. 72206-27
Die Veranstaltung im Strafrecht ist für Anwälte und Anwältinnen interessant, die ihre jährliche Fortbildung am Stück absolvieren möchten. Das Seminarpaket umfasst 15 Vortragsstunden (zwei Blöcke à 7,5 Stunden) und findet an zwei aufeinanderfolgenden Tagen am gleichen Seminarort statt. Es besteht die Möglichkeit, die Blöcke einzeln zu buchen – beim Besuch der Gesamtveranstaltung profitieren Sie von einem rabattierten Preis.
- Block 1: Methoden der Operativen Fallanalyse
Donnerstag, 10. Juni 2027 • 09:00 - 18:00 Uhr
An wen richtet sich das Seminar? Das Seminar richtet sich an Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen, insbesondere an Fachanwälte und Fachanwältinnen für Strafrecht. Es ist auch geeignet für Mitarbeitende der Staatsanwaltschaft und der Gerichte sowie forensische Sachverständige.
Worum geht es? Es ist nicht entscheidend, was ein Mensch sagt, sondern was er tut. Dieser Satz gilt auch für Täter und Täterinnen. Täter und Täterinnen treffen in allen Phasen des Tatgeschehens Entscheidungen, die auch als sichtbare Spuren am Opfer und dem Tatort zurückbleiben. Richtig „gelesen“, verraten diese Handlungen den Ablauf und das (primäre) Motiv der Tat und geben zudem Auskunft über das Profil der Protagonisten und Protagonistinnen. Anhand ausgewählter Fälle und Bilddokumentationen werden bei Tötungs- und Sexualdelikten immer wiederkehrende und sich gleichende Handlungen von Tätern und Täterinnen beschrieben und – auch für Kursteilnehmende ohne Tatorterfahrung – leicht erkennbar vermittelt. Nach Absprache können am Kurstag von Ihnen zuvor eingereichte Tatszenarien hinsichtlich des Verhaltens von Tätern und Täterinnen besprochen werden.
Was sind die Schwerpunkte -
Welche Daten werden für eine Tatanalyse benötigt?
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Sehen ohne sofort zu bewerten: Die Gesamtheit der Spuren ist mehr als das einzelne Detail.
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Wenn der Täter/die Täterin sich personifiziert, z. B. Übertöten, emotionale Wiedergutmachung, Depersonifizierung des Opfers, Inszenierung des Tatortes, Bewertung der Interaktion von Täter bzw. Täterin sowie Opfer bei der Tat
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Fallanalytische Vorgehensweise bei ausgewählten Fällen von Serienmorden, wie z. B. Jack Unterweger und dem Bremer Prostituiertenmörder
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- Block 2: Fehler im Ermittlungsverfahren aus kriminalistischer Sicht
Freitag, 11. Juni 2027 • 09:00 - 18:00 Uhr
An wen richtet sich das Seminar? Das Seminar richtet sich an Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen, die schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Strafrechts tätig sind, insbesondere an Fachanwälte und Fachanwältinnen für Strafrecht.
Worum geht es? Anhand mehrerer Verfahren wegen Tötungsdelikten und bekannter Wiederaufnahmeverfahren werden mit Hilfe von Bild- und Videomaterial Fehlerquellen im Ermittlungsverfahren dargestellt und gezeigt, wie Sie Fehler erkennen und für Ihre Mandanten und Mandantinnen nutzbar machen können.
Was sind die Schwerpunkte? -
Typische Fehlerquellen bei der Aufnahme und Bewertung von Tatorten
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Die Trennung von objektivem Befund und Interpretation
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Alternative Deutungsmöglichkeiten von Spuren
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Probleme und Grenzen der Todeszeitbestimmung
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Bewertung verschiedener Verletzungsmuster
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Stumpfe, scharfe und halbscharfe Gewalt
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Voreilige Festlegung auf bestimmte Tatversionen
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Bestätigungsfehler und ihre möglichen Folgen für Ermittlungsverfahren
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Kriminalistische Ansatzpunkte bei Fehlurteilen und Wiederaufnahmeverfahren
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Wer referiert?
Wo findet das Seminar statt?
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Telefon: 0211 / 388380
begrenztes Zimmerkontingent, abrufbar bis 12.05.2027 • EZ/ÜF 115,- €
Bitte reservieren Sie per Mail: reservations.nrw@leonardo-hotels.com
Was kostet die Teilnahme?
- 533 € RAe/-innen bis 3 Jahre nach Zulassung/Assessoren/-innen bis 3 Jahre nach 2. Examen/Referendare/-innen
- 800 € Mitglied DAV
- 889 € Nichtmitglied
zzgl. gesetzl. USt.
Pausenerfrischungen • Arbeitsessen • Arbeitsunterlagen als Download • WertGarantie


